Neuigkeiten



AG der Bieneninstitute fordert Einsatz harter Medikamente

29.03.2012

Die Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute, ein Zusammenschluss staatlicher und privater Forschungs-, Beratungs- und Untersuchungseinrichtungen im Bereich der Bienenkunde, haben im Situationsbericht vom 20.03.2012 im Bezug auf die aktuelle Varroasituation eine ungeheuerliche Forderung gestellt.

Dr. Werner von der Ohe, Leiter des niedersächsischen Bieneninstituts in Celle und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute, zieht in diesem Bericht folgendes Resümee: „Wir brauchen modulare Behandlungskonzepte und dürfen nicht vor Tabus haltmachen. Neben den „weichen“ Akariziden wie der Ameisensäure und den ätherischen Ölen müssen wir ernsthaft über den Einsatz „harter“ Medikamente nachdenken."

Medikamentenrückstände in Wachs und Honig, sowie medikamentenresistente Milben scheinen in der Sichtweise der AG nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Wie schon in der Langzeitstudie Deutsches Bienen-Monitoring, an denen einige der großen bekannten deutschen Bieneninstitute beteiligt waren, stellt sich die Frage, inwieweit Forschungsgelder von Bayer, BASF, Syngenta etc. Einfluß auf diese Aussagen haben.

Artikel der AG Bieneninstitute



zurück News 7 von 17 weiter

Zur Übersicht Back Top